Für ein reibungsloses Miteinander von vielen unterschiedlichen Menschen sowohl auf dem Lager als auch auf den Hajks ist es notwendig, dass die nachfolgenden Regeln eingehalten werden. Selbstverständlich halten wir uns an geltendes Recht und Gesetz, insbesondere das Jugendschutzgesetz.

 1. Grundsätzliches

Wir sind Pfadfinderinnen und Pfadfinder und möchten schöne Tage während der Lagerzeit erleben. Wir möchten gerne einen guten Eindruck bei unseren Gästen und außerhalb unseres Lagerplatzes hinterlassen. Grundlage dafür sind gegenseitige Rücksichtnahme und ein respektvoller Umgang miteinander. Bei den Großveranstaltungen, Hajks und Ausflügen außerhalb des Lagergeländes möchten wir alle Teilnehmenden ermuntern, Tracht zu tragen.

Damit wir uns während der Zeit auf dem Lager wohl fühlen, sorgen wir alle für die Sauberkeit des Platzes und gehen mit dessen Einrichtungen sorgsam um.

 2. Hausrecht

Das Hausrecht auf dem Lagerplatz nimmt die Bundeslagerleitung wahr.

 3. Aufsichtspflicht

Die Aufsichtspflicht über die Teilnehmerinnen und Teilnehmer liegt bei den zuständigen Gruppenleitungen. Diese sorgen auch für die Einhaltung der Lagerregeln.

 4. Rauchen und Alkoholgenuss

Es gilt das Gesetz zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit: Jugendliche unter 18 Jahren dürfen auf dem Lager nicht rauchen, Jugendliche unter 16 Jahren keinen Alkohol konsumieren.

Grundsätzlich ist Rauchen nur an bestimmten, gekennzeichneten Plätzen erlaubt, Rauchen im Wald ist per Gesetz verboten.

Alkohol darf nur in den Oasen konsumiert werden, der Alkoholgenuss ist erst ab 22.30 Uhr erlaubt. Die Ausschankzeiten der Oasen sind zu respektieren. Die alkoholischen Getränke bleiben im Raum der Oasen. Mitgebrachte Getränke dürfen nicht verzehrt werden. Der Genuss von Spirituosen ist generell untersagt. Wir erwarten, dass alle einen sensiblen und verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol praktizieren.

 5. Nachtruhe

In den Teillagern und dem Mitarbeiterlager beginnt die Nachtruhe um 23.00 Uhr und endet um 7.00 Uhr. In dieser Zeit sollen alle die Möglichkeit haben, störungsfrei zu schlafen. Oasen bieten die Möglichkeit, dass während der Nachtruhe gesungen werden kann.

 6. Nachtwache

Den Anweisungen der Nachtwache ist Folge zu leisten.

7. Umgang mit Feuer

Auf dem Lagerplatz darf nur auf Feuertischen oder in Feuerschalen, nicht in ausgehobenen Feuerstellen Feuer gemacht werden. Ein Verkohlen der unteren Grasnarbe ist zu vermeiden. Feuer im Wald oder am Waldrand ist gesetzlich verboten. Von Feuerstellen in Schlafzelten ist abzusehen.

8. Festes Schuhwerk

Um das Verletzungsrisiko auf dem Lager zu verringern ist festes Schuhwerk zu tragen. Kein festes Schuhwerk sind bspw. Flip-Flops.

9. Elektronische Kommunikations- und Unterhaltungsgeräte

Der Umgang mit Handys und anderen Kommunikationsgeräten soll in der Lageröffentlichkeit auf das notwendige Maß minimiert werden. Sonstige Unterhaltungsgeräte sind nicht erwünscht. Es besteht keine Haftung für privat mitgebrachte Geräte durch den Veranstalter.

 10. Fahrzeuge und Tiere auf dem Lager

Kraftfahrzeuge sollen das Lagerleben und die Umgebung nicht beeinträchtigen, deshalb stellen wir sie nur auf den dafür vorgesehenen Flächen ab. Das Befahren des Lagerplatzes ist nur nach vorheriger Genehmigung durch die Lagerleitung und nur zu festgelegten Zeiten gestattet.

Aus Sicherheits- und Hygienegründen ist das Mitbringen von Hunden oder anderen Haustieren nur mit Ausnahmegenehmigung erlaubt. Auch mit Ausnahmegenehmigung sind Hunde auf dem Platz immer an der Leine zu führen.

11. Lagerplatzgrenzen

Der angrenzende Bauernhof (Fladhof) ist nicht Teil des Bundeslagers. Ein Betreten des Betriebsgeländes ist außer bei extra genehmigten Programmangeboten nicht gestattet. Angrenzende Kornfelder sind ebenfalls nicht Teil des Bundeslagerplatzes und somit kein Aufenthaltsort.

Evtl. auftretende Schäden sind nicht durch das Bundeslager gedeckt.

12. Ausnahmen

Diese Lagerregeln können nicht alle Einzelfälle berücksichtigen. Darum behält sich die Lagerleitung vor, Ausnahmen zu machen. Gegebenenfalls erfolgen diese Beschlüsse durch den Lagerrat.

 13. Störungen

Vorfälle, die gegen ein rücksichtsvolles Miteinander verstoßen, wie zum Beispiel „Dixi-Shaken“, „anpflocken“, Fahnenklau und ähnliche „Mutproben” werden nicht geduldet und können nach Entscheidung durch die Lagerleitung zum Ausschluss vom Lager führen. Straftaten werden zur Anzeige gebracht.